Die Kunst des Krieges von Sun Tsu ist eines der bekanntesten und älteste Bücher der Welt, welches immer noch sehr viel Einfluss mit sich trägt. In diesem Buch spricht Sun Tsu über den Krieg und wie er zu führen ist, dabei geht er auch auf mehr als nur Schlachten ein, er fokussiert sich auch sehr stark an der Philosophie des Krieges.
Um kurz zusammenzufassen worum es in diesem Buch geht:
Die Kapitel des Buches symbolisieren eine Schlacht bzw einen Krieg, Kapitel 1 Handelt um die Entscheidungen die vor dem Krieg wichtig sind, Kapiteln 2 um die Aufstellung der Armee usw... Es werden keine Taktiken sondern nur Grundstrategien erklärt, die das Wetter oder das Gelände betreffen, doch gibt es auch Strategien die bei gewissem Verhalten vom Feind oder gewissen Situationen verwendet werden. Zwischen dem ganzen erzählt Sun Tzu auch viel über die Philosophie des Krieges und wie er zu führen ist, davon lässt sich viel mehr als nur Krieg machen, die Ideen die das Buch mit sich bringen lassen sich auch auf manche Situationen heutiger Zeit fern ab von Krieg nutzen, wir zum Beispiel bei der Geschäftsführung oder bei Mannschaftsspielen wie Fußball, kam dieses Buch schon mal zum Einsatz.
Was mir an dem Buch gefällt:
Das Buch bietet einem eine sehr große Sicht auf Grundstrategien (Strategien die sehr simple sind und sich nur Grob um etwas handeln, damit man sie unterschiedlich anwenden kann). Natürlich wurde dieses Buch für den Krieg geschrieben und das lässt sich auch super für manche Strategiespiele nutzen (Wenn man weis was man tut). Doch das beste ist und bleibt für mich die Philosophie, die einen dieses Buch beibringt, diese lassen sich auf so gut wie alle Aspekte des heutigem Lebens anpassen und verwenden.
Was ich an diesem Buch nicht mag:
Tatsächlich gibt es 2 Kapitel die ich überhaupt nicht mag, und die sich zwar "nuten lassen", aber weder im Alltag noch in sonstigen Situationen. Das wären auch die letzten 2 Kapitel des Buches: Der Kampf mit Feuer & Die Spione.
Kampf mit Feuer erklärt sich glaube ich von selbst und das sich das nicht gut anwenden lässt, in diesem Kapitel gibt es keinen philosophischen Hintergründe oder Sonstiges, das Kapitel ist auch sehr klein gehalten und bietet sonst auch keinerlei Infos. Bei den Spionen sieht das anderes aus. Dieses Kapitel ist durchaus zu gebrauchen und gibt einen philosophischen Grundsatz mit, doch der Fokus von dem Kapitel ist stark mit dem Krieg verbunden, hier werden verschiedene "Spionenarten" vorgestellt, diese lassen sich aber schwer auf unser heutiges Leben anwenden.
